Die bekannteste Form der Aufstellungsarbeit ist die Familienaufstellung. Dabei kommt nicht die gesamte Familie zusammen, sondern nur die Person, die ein Anliegen oder eine Fragestellung hat. Andere Familienmitglieder werden von anwesenden Stellvertretern repräsentiert.
Die Methode basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch – bewusst oder unbewusst – in sein Familiensystem eingebunden ist. Diese Bindung zeigt sich oft in Loyalitäten oder energetischen Verbindungen zu Vorfahren, die wir manchmal nicht einmal persönlich kannten. Häufig wiederholen sich über Generationen hinweg Schicksale oder Muster wie Trennungen oder Verluste, ohne dass uns die Zusammenhänge bewusst sind.
Diese Familiendynamiken können unsere Lebensqualität spürbar beeinflussen. Besonders bei Kindern äußern sich Ungleichgewichte oder Verstrickungen immer wieder in auffälligem Verhalten. Werden diese Dynamiken erkannt und gelöst, entsteht Raum für ein freieres und selbstbestimmteres Leben – für uns selbst und nachfolgende Generationen.